Dienstag, 18.06.2024

Was das EU-Lieferkettengesetz bedeutet: Letzte Abstimmung steht bevor

Tipp der Redaktion

Lea Keller
Lea Keller
Lea Keller ist eine engagierte Lokaljournalistin, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Belange der Menschen vor Ort bekannt ist.

Das EU-Lieferkettengesetz steht kurz vor seiner letzten Abstimmung und sorgt für kontroverse Diskussionen in Deutschland und der EU. Ziel des Gesetzes ist es, Menschenrechte weltweit zu stärken und große Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie von Menschenrechtsverletzungen profitieren. Im Vergleich zur deutschen Variante unterscheidet es sich insbesondere in Bezug auf die Haftbarkeit und die Anzahl der betroffenen Unternehmen.

Wirtschaftsexperten haben gemischte Meinungen zu den Vorschriften. Während die Verbraucherzentrale Bundesverband eine Entlastung für Verbraucher sieht, äußert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) Kritik an der Regelung. Die Auswirkungen des Gesetzes werden kontrovers diskutiert und es wird erwartet, dass es die Verantwortung für nachhaltige Produkte im Supermarkt auf die Unternehmen verlagern wird.

Das EU-Lieferkettengesetz soll sicherstellen, dass Unternehmen ihr Geschäftsmodell mit dem Ziel vereinbaren, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu fünf Prozent des weltweiten Nettoumsatzes geahndet werden. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) unterstützt das Vorhaben, während die DIHK kritisch gegenüber der Regelung eingestellt ist.

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