Die Heidekrautgewächse, die zur Familie der Ericaceae zählen, stellen eine interessante Gruppe von Bedecktsamigen Pflanzen dar, die zur Ordnung Ericales gehören. Diese Pflanzenfamilie beinhaltet zahlreiche Gattungen und Arten, die sich hervorragend für Heidegärten eignen. In der Regel sind Heidekrautgewächse in verschiedenen Klimazonen verbreitet und benötigen durchlässige Böden, um bestmöglich zu wachsen. Neben ihrer ästhetischen Anziehungskraft bieten sie auch vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten, von Sträuchern bis zu mediterranen Kräutern. In einem Garten, der mit Heidekrautgewächsen angelegt ist, entsteht eine harmonische Stimmung, die durch eine reiche Farbenpalette und unterschiedliche Texturen besticht.
Vielfältige Arten und ihre Eigenschaften
In der Familie der Ericaceae sind verschiedene Arten von Heidekraut vertreten, darunter die beliebte Erica carnea und die vielseitige Calluna vulgaris. Diese Bedecktsamigen Pflanzen gehören zur Ordnung der Magnoliopsida und sind bekannt für ihre unterschiedlichen Gattungen und Arten, die jedem Garten Farbe verleihen. Daboecia cantabrica ist eine weitere bemerkenswerte Art, die sich gut für moorige und sandy Böden eignet. Die Pflege dieser Zierpflanzen ist relativ einfach, aber wichtig, um ihre volle Pracht zu entfalten. Sie bieten nicht nur eine attraktive Bepflanzung, sondern dienen auch als Nahrungsquelle für Insekten und finden Verwendung in der traditionellen Medizin. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Zuchtformen, die speziell für die Gartenpflege entwickelt wurden, wodurch die Wahl an Heidekrautgewächsen nahezu unbegrenzt ist.
Pflegehinweise für den Garten
Die Pflege von Heidekrautgewächsen erfordert ein besonderes Augenmerk auf den Gartenboden. Ideal sind saure, humose und nährstoffreiche Böden mit einem pH-Wert von 4 bis 6. Achten Sie darauf, dass der Boden sandig ist und recht feucht bleibt, ohne zu stauen. Die beste Pflanzzeit für Heidekraut ist im September und Oktober sowie im Frühling, insbesondere im März und Mai. Wählen Sie für die Pflanzung einen vollsonnigen Standort oder hellen Schatten. Bekannte Pflanzpartner sind Besenheide, Blütengehölze, Koniferen, wie Wacholder und Kiefern sowie Winterheide. Diese Kombination verleiht Ihren Staudenbeeten bunte Akzente. Die Pflege umfasst regelmäßig das Entfernen von Unkraut und das Mulchen, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Achten Sie zudem darauf, dass die Pflanzen nicht in zu nährstoffreiche Böden gesetzt werden, um ein Überwuchern zu verhindern, da Heidekrautgewächse moderate Nährstoffverhältnisse bevorzugen. Bei optimalen Bedingungen werden Sie mit einer üppigen Blütenpracht belohnt.
Nutzung von Heidekrautgewächsen
Die Familie der Heidekrautgewächse umfasst eine Vielzahl von Gattungen und Arten, die weltweit verbreitet sind. Diese Bedecktsamigen Pflanzen sind nicht nur für die Lebensmittelproduktion von Bedeutung, sondern auch als Zierpflanzen in europäischen Gärten geschätzt. Einige Arten, wie die Krähenbeeren, liefern köstliches Kompott und Saft, während andere wie die Bärentraube und Scheinbeere als Heilpflanzen gelten. Diese Pflanzen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherisches Öl, Glykoside, Gerbstoffe und Bitterstoffe, die in Arzneimitteln verwendet werden können. Die Auswahl des Bodens ist entscheidend: kalkfreier Boden ist ideal für die kultivierenden blühenden Pflanzen, während kalkhaltiger Boden für die Zucht bestimmter Obststräucher geeignet ist. Aufgrund ihrer vielseitigen Verwendung sind Heidekrautgewächse eine Bereicherung für jeden Garten.
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