Gemahlenes Korn ist ein wesentlicher Bestandteil der kulinarischen Tradition vieler Nationen. In der industriellen Mehlproduktion werden unterschiedliche Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Mais und sogar Reis verwendet. Der Mahlprozess beinhaltet das Zerkleinern der Körner auf ein bestimmtes Feinheitsniveau, das den Ausmahlungsgrad bestimmt. Dieser Ausmahlungsgrad hat direkte Auswirkungen auf die Mehlsorte und den Mineralstoffgehalt des Endprodukts. Vollkornmehl, das aus ungeschältem und geschrotetem Getreide hergestellt wird, weist eine höhere Nährstoffdichte auf als fein gemahlenes Mehl. Auch die Entfernung der Schale spielt eine wichtige Rolle, da sie reich an Ballaststoffen ist. Durch die Auswahl des richtigen gemahlenen Korns und der passenden Mehltype können Köche die Textur und den Geschmack ihrer Speisen entscheidend beeinflussen.
Vielfalt der gemahlenen Getreidearten
Die Vielfalt der gemahlenen Getreidearten ist beeindruckend und bietet zahlreiche Möglichkeiten für das Backgewerbe und die Küche. Zu den wichtigsten Getreidearten zählen Weizen, Dinkel, Durum, Roggen, Hafer, Gerste, Mais und Hirse. Jedes dieser Getreide weist unterschiedliche Eigenschaften auf, die sich in verschiedenen Mehltypen und deren Verwendung niederschlagen.
So ergibt fein gemahlenes Mehl aus Weizen die Grundlage für zahlreiche Brotsorten, während Griess ideal für köstliche Grießgerichte ist. Vollkornmehl aus Dinkel und Roggen sorgt für gesunde Alternativen, während Cake Flour mit niedrigem Proteingehalt perfekt für die Zubereitung von fluffigen Kuchen ist. Pseudogetreide wie Buchweizen und die Verwendung von Hülsenfrüchten, insbesondere Kichererbsen, erweitern die Palette an Bio-Mehlsorten. Diese gemahlene Vielfalt eröffnet neue Geschmackserlebnisse und gesundheitliche Vorteile.
Tipps zur Verwendung in der Küche
Bei der Verwendung von gemahlenem Getreide ist die Mehlqualität entscheidend für optimale Backergebnisse. Mahlen Sie Ihre Körner frisch, um das volle Aroma zu erhalten. Achten Sie darauf, verschiedene Getreidesorten wie Weichweizen, Hartweizen oder Dinkel zu testen, da jede Sorte einzigartig ist und unterschiedliche Eigenschaften aufweist. Um Mahlfehler zu vermeiden, sollten Sie den Mahlvorgang sorgfältig durchführen. Tipps wie die Auswahl der richtigen Mahltechnik können helfen, die optimale Körnung zu erreichen. Diese beeinflusst nicht nur die Textur der Backwaren wie Vollkornbrot, sondern auch die Gesundheit, da frisches Mehl wichtige Nährstoffe besser bewahrt. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten, darunter auch Grünkern, Emmer und Einkorn, um den besten Geschmack und das gewünschte Aroma für Ihre Rezepte zu erzielen. So gelingt das Backen mit gemahlenem Getreide noch besser.
Gesunde Vorteile von gemahlenem Getreide
Selbst gemahlenes Getreide bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile, die sich aus seiner reichhaltigen Auswahl an Inhaltsstoffen ergeben. Im Vergleich zu industriell gefertigten Varianten wie Weißmehl bleiben bei der manuellen Verarbeitung viele wertvolle Bestandteile erhalten, die oft im Schrot und in der Vollkornvariante zu finden sind. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Verwendung von frisch gemahlenem Mehl den Nährstoffgehalt erhöht und die Aromatik verbessert, wodurch vielfältige Geschmackserlebnisse in der Küche möglich sind. Müller, die Getreide frisch mahlen, steigern nicht nur die Qualität der Lebensmittel, sondern tragen auch zur Verbesserung der Lagerung bei, da frisch gemahlenes Mehl eine höhere Haltbarkeit und geschmackliche Frische besitzt. Die Umstellung auf selbst gemahlenes Getreide fördert somit nicht nur die Gesundheit, sondern unterstützt auch eine bewusste und nachhaltige Ernährung in unserer modernen Küche.
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