Nürnberg hat sein digitales Angebot in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut und die Erreichbarkeit von Verwaltungsleistungen erweitert. Die Stadtverwaltung erreichte im Smart City Index 2025 des Bitkom e. V. erneut den ersten Platz unter den deutschen Großstädten. Die Kommune verweist auf mehr als 1 700 digitale Verwaltungsangebote und auf über 3,4 Millionen online eingereichte Anträge als Ergebnis des Ausbaus.
Auszeichnungen und zentrale Kennzahlen
Im Smart City Index 2025 wurde die Nürnberger Verwaltung wiederholt als führend unter den Großstädten bewertet. Laut Stadtverwaltung sind digitale Terminvereinbarungen für viele Leistungen inzwischen Standard und die rund um die Uhr verfügbare Nutzung der Dienste nimmt zu. Mehrsprachige Angebote und Erklärvideos sollen die Verständlichkeit und Nutzbarkeit erhöhen.
Technische Modernisierung und neue Arbeitsweisen
Die Stadt nennt mehrere Bereiche, in denen in den letzten fünf Jahren investiert wurde. Die digitale Infrastruktur in Schulen und öffentlichen Gebäuden wurde verbessert. Außerdem werde verstärkt Technologie wie Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung eingesetzt, um Abläufe zu beschleunigen und interne Prozesse zu optimieren. Die Stadtverwaltung schreibt die Erfolge der konsequenten Ausrichtung auf die Nutzerinnen und Nutzer zu.
Zugänglichkeit und Service vor Ort
Parallel zum digitalen Ausbau baut Nürnberg auch analoge Angebote aus, um niemanden von Verwaltungsleistungen auszuschließen. Es gibt eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe bei der Nutzung digitaler Dienste benötigen. Über das Stadtgebiet sind mehrere Außenstellen der Bürgerämter sowie Abholstationen für Dokumente wie Pässe, Ausweise und Kfz Zulassungsunterlagen eingerichtet worden. Mit der Zusammenführung vieler Dienststellen im neuen Stadthaus Q will die Stadt ein breites Angebot zentral erreichbar machen.
Laut Oberbürgermeister Marcus König sollen Digitalisierung und persönlicher Service Hand in Hand gehen. Er betont, dass die Investitionen und die Ausrichtung auf die Kundinnen und Kunden dazu dienten, knappe Mittel, den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel abzufedern und gleichzeitig besseren Service zu bieten. Verantwortliche im Direktorium Bürgerdienste, Digitales und Recht sehen den Schlüssel zum Erfolg in der Neugestaltung von Prozessen aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer und deren anschließender digitaler Umsetzung.
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