Der heilige Georg, der Patron Englands, spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte und Kultur des Landes. Laut Legende soll er einen Drachen besiegt haben, wodurch er zum Märtyrer und Beschützer der Bedürftigen wurde. Diese Erzählung hat ihre Wurzeln in Kappadokien, fand jedoch in ganz England große Verbreitung, insbesondere während der Regierungszeit von Richard Löwenherz, der Georg als Symbol für Ritterlichkeit und Tapferkeit einführte. Die Synode von Oxford regte die Menschen an, Georg als ihren Schutzheiligen zu verehren. In zahlreichen Kirchen und Kathedralen wird seiner Heiligendarstellung gedacht, wobei London eine besondere Rolle spielt. Der St. George’s Day, der am 23. April gefeiert wird, ist nicht nur ein Feiertag in Großbritannien, sondern auch ein Ausdruck nationaler Identität und gemeinsamer Tradition. Der heilige Georg bleibt ein starkes Symbol für die Werte und Tugenden, die England prägen.
Die Auswahl des Schutzpatrons Englands
In der christianisierten Welt des 4. Jahrhunderts wurde der heilige Georg als Patron Englands gewählt. Diese Entscheidung wurde von der kulturellen Bedeutung der Figur und ihren Legenden beeinflusst, die ihn als tapferen Ritter und Märtyrer darstellen. Georg, der Beschützer und Symbol des christlichen Glaubens, wird durch zahlreiche Feiertage geehrt, darunter der St. Georgs Tag, der in England gefeiert wird. Zusammen mit den Patron Saints von Großbritannien, wie St. Patrick in Irland, St. David in Wales und St. Andrew in Schottland, bildet er eine Übersicht über die nationalen Beschützer. Georg ist eng mit dem britischen Königshaus und dem Hosenbandorden verbunden, der ihm als Ehrung gewidmet ist. Seine Gestalt bleibt ein wichtiges Anliegen für viele, die ihn als Vorbild in Berufen und an Orten der Verehrung sehen, und bestätigt seine Rolle als Patron Englands.
St. Georgs Tag: Ein nationales Fest
Der Georgstag, auch bekannt als St. Georg Day, wird am 23. April gefeiert und gilt als nationaler Festtag Englands. Er erinnert an den heiligen Georg, einen christlichen Märtyrer aus Kappadokien, der als Schutzpatron des Landes verehrt wird. Dieser Feiertag hat seine Wurzeln im 13. Jahrhundert und ist mit zahlreichen Brauchtümern und Riten verbunden, die die reiche Geschichte und die Bedeutung des Heiligen hervorheben. Besonders in London, wo Traditionen wie das Feiern mit traditionellen englischen Speisen und Veranstaltungen auf dem Trafalgar Square stattfinden, ist der Georgstag ein wichtiger Feiertag. Die Church of England und die Royal Society of St George fördern die Feierlichkeiten, während die Scout movement ebenfalls eine aktive Rolle spielt. Die Synode zu London hat die Regeln und Bräuche festgelegt, die diesen Frühlingsfest-Tag prägen und die nationale Identität stärken.
Bedeutung des Patrons für England
Der Patron Englands, der heilige Georg, spielt eine zentrale Rolle im nationalen Bewusstsein und im kulturellen Erbe des Landes. Als Schutzpatron wird St. George häufig mit dem Georgskreuz, der Flagge Englands, assoziiert, welche Teil der mutigen Darstellung des Löwenbanners ist. Die Lebensgeschichte des heiligen Georg, der als Martyr gilt, inspiriert Generationen und symbolisiert Tapferkeit sowie die Werte, die England verkörpert. Als Namenspatron ist er nicht nur für England von Bedeutung, sondern auch ein verbindendes Element zu den anderen Patronen Großbritanniens wie St. Patrick, St. Andrew und St. David. Die Verehrung des heiligen Georg stärkt das nationale Gefühl und das Gemeinschaftsgefühl unter den Engländern, während seine Rolle als Nationalheiliger die kulturellen Identitäten schützt und fördert.
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