Freitag, 02.01.2026

Wie sich das Sehvermögen im Alter verändert und was Sie tun können

Tipp der Redaktion

redaktion
redaktionhttps://erlanger-anzeiger.de
Tägliche Nachrichten und Berichte aus Erlangen – immer nah dran am Puls der Stadt

Im Laufe des Lebens kommt es häufig zu Veränderungen des Sehvermögens, die auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sind. Dr. Gary Heiting weist darauf hin, dass altersbedingte Augenleiden wie Katarakte, altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und Glaukom einen erheblichen Einfluss auf die Sehkraft haben können. Diese Sehprobleme führen oftmals zu einem Verlust der Sehfähigkeit, was die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen und sogar zu Gefühlen von Einsamkeit und Depression führen kann. Viele Menschen, die eine Brille tragen, sind auf eine Lesebrille angewiesen, um die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) zu korrigieren, und es gibt verschiedene Therapieansätze, um die Symptome zu lindern. Eine Verschlechterung des Sehvermögens erhöht zudem das Risiko von Stürzen und Krankenhausaufenthalten, was die Notwendigkeit für Sehhilfen unterstreicht. Daher ist es unerlässlich, regelmäßig Augenuntersuchungen durchführen zu lassen, um potenzielle Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Die Rolle der Fovea im Sehen

Die Fovea centralis, auch als Sehgrube bekannt, spielt eine zentrale Rolle im Sehen und ist ein Schlüsselbereich der Netzhaut (Retina), der für das schärfste Sehen verantwortlich ist. Mit einem Durchmesser von nur etwa 1,5 mm ist sie eine Einsenkung in der Macula lutea, wo die Dichte der Sinneszellen, insbesondere der Zapfen, am höchsten ist. Diese spezialisierten Sinneszellen ermöglichen es dem menschlichen Auge, feine Details zu erkennen und Farben differenziert wahrzunehmen. Die Fovea trägt entscheidend zu unserem Sehvermögen bei, und ihre Funktion ist besonders wichtig für Tätigkeiten wie Lesen und das Erkennen von Gesichtern. Veränderungen in der Fovea, die oft im Alter auftreten, können erheblich das Sehvermögen beeinträchtigen und ein Grund für nachlassende Sehschärfe sein.

Sehschärfe und ihre Bedeutung

Sehschärfe ist ein zentraler Aspekt des Sehvermögens und bezeichnet die Fähigkeit, Details und Konturen klar zu erkennen. Ein Sehtest hilft dabei, die Sehschärfe, auch Visus genannt, zu bestimmen und mögliche Fehlsichtigkeiten zu identifizieren. Normalsichtigkeit ermöglicht es, Objekte in der Ferne und Nähe scharf zu sehen, während eine verminderte Sehleistung auf Veränderungen im Augenlicht hinweisen kann, die häufig im Alter auftreten. Die Augenheilkunde sieht den Netzhautzustand als entscheidend an, da er die visuelle Wahrnehmung beeinflusst. Ein messbarer Wert der Sehschärfe ist entscheidend für die Auswahl geeigneter Sehhilfen, wenn diese notwendig werden. Regelmäßige Sehtests sind daher wichtig, um die Sehschärfe im Auge zu behalten und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Tipps zur Verbesserung der Sehkraft

Eine gesunde Sehkraft im Alter lässt sich durch verschiedene Maßnahmen unterstützen. Augenübungen und gezieltes Augentraining tragen dazu bei, die Flexibilität der Augen zu fördern und die Sehkraft zu erhalten. Zudem spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle: Lebensmittel wie Paprika, Karotten, Rote Rüben, Brokkoli, Spinat und Grünkohl sind reich an Carotinoiden, darunter Lutein und Zeaxanthin, die für die Gesundheit der Augen wichtig sind. Beeren und Zitrusfrüchte liefern wichtige Vitamine, die die Sehkraft unterstützen. Auch die ausreichende Versorgung mit Augenvitaminen, wie Beta-Carotin, sollte nicht vernachlässigt werden. Ausreichend Schlaf fördert die Regeneration der Augen, während ein bewusster Umgang mit Bildschirmgebrauch und die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz dazu beitragen können, die müden Augen zu entlasten. Durch diese einfachen, aber effektiven Tipps lässt sich das Sehvermögen im Alter nachhaltig verbessern.

label

Weitere Nachrichten

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelle Nachrichten