Sonntag, 18.01.2026

Tunichtgut: Definition, Bedeutung und Herkunft des Begriffs

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Der Ausdruck ‚Tunichtgut‘ ist eine negative Bezeichnung für jemanden, der als Versager oder Faulenzer wahrgenommen wird. Er setzt sich aus den Worten ‚tun‘ und ’nicht gut‘ zusammen. Der Begriff bezeichnet oft Personen, die Unfug treiben und sich nicht aktiv in die Gemeinschaft einbringen. Synonyme wie Hallodri und Strolch verdeutlichen die abwertende Bedeutung des Begriffs. In der deutschen Grammatik wird Tunichtgut als Substantiv eingeordnet und findet im Alltag Verwendung, um Individuen zu beschreiben, die wenig Verantwortung übernehmen oder sich nicht um ihre Aufgaben kümmern. Der Einsatz dieses Begriffs ist häufig gepaart mit einer humorvollen, aber auch kritischen Einschätzung des Verhaltens der betreffenden Person.

Synonyme und verwandte Begriffe

Der Begriff „Tunichtgut“ ist ein interessantes Wort, das in vielen Kontexten verwendet wird. In der deutschen Sprache gibt es verschiedene Synonyme, die ähnliche Bedeutungen tragen. Wörter wie „Haderlump“, „Strolch“, „Hallodri“ und „Faulenzer“ tauchen häufig im Zusammenhang mit nichtsnutzigen Dingen oder dem Unvermögen auf, produktiv zu sein. Im Duden finden sich zahlreiche Bedeutungen für den Begriff, die darauf hindeuten, dass es sich um eine Person handelt, die ungehörige Dinge tut oder in der Gesellschaft eher negativ wahrgenommen wird. Für Kreuzworträtsel-Liebhaber ist „Tunichtgut“ oft ein passendes Lösungswort, besonders wenn es um Zeitformen und die Beschreibung unflätiger Charaktereigenschaften geht. Insgesamt bietet der Begriff verschiedene Facetten, die im Alltag eine Rolle spielen und die Bedeutung von Ungehorsam und Untätigkeit verdeutlichen.

Die Bedeutung im Alltag

Das Substantiv „Tunichtgut“ bezeichnet einen männlichen Charakter, dessen Bedeutung häufig negativ konnotiert ist. In der Grammatik gehört „Tunichtgut“ zum Genus Maskulinum und wird in den verschiedenen Fällen als ein Nomen behandelt. In den meisten Wörterbüchern, wie dem Duden, wird die Definition als „Übeltäter“ oder „Gauner“ angegeben, was auf illegitimes Verhalten hinweist. Synonyme wie „Taugenichts“, „Hallodri“ oder „Lump“ verdeutlichen, dass es sich um jemanden handelt, der nichts taugt oder häufig Unfug treibt. Diese Begriffe legen nahe, dass die Gesellschaft eine klare Meinung über Tunichtguts hat. Während diese Begriffe früher verbreitet waren, droht die Verwendung des Wortes „Tunichtgut“ und seiner Synonyme im modernen Sprachgebrauch auszusterben. Das Lexikon bietet somit die Möglichkeit, sich über bedrohte Begriffe bewusst zu werden und deren Bedeutung im Alltag neu zu reflektieren.

Herkunft und etymologische Entwicklung

Der Begriff „Tunichtgut“ hat seine Wurzeln im Deutschen und lässt sich als abwertende Bezeichnung für einen Menschen verstehen, der als untauglich oder unbrauchbar gilt. Etymologisch setzt sich das Wort aus den Teilen „tun“ – was so viel wie handeln oder wirken bedeutet – und „nicht gut“ zusammen, was die negative Konnotation verstärkt. Laut dem Etymologischen Wörterbuch ist „Tunichtgut“ ein Kompositum, das im deutschen Sprachgebrauch in etwa ab dem 17. Jahrhundert häufig verwendet wurde. Synonyme wie „Taugenichts“, „Haderlump“ oder „Strolch“ verdeutlichen die negative Betrachtungsweise von Personen, die als faul oder unzuverlässig gelten. Der Begriff impliziert also nicht nur Unfug, sondern auch eine allgemeine Missbilligung von Lebensführung und Persönlichkeit.

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