Am Donnerstag, 12. März, um 11:00 Uhr findet der nächste bayernweite Warntag statt. In Erlangen werden die Sirenen ausgelöst, zugleich sendet die Warn-App NINA Meldungen an Smartphones und das Cell Broadcast System wird getestet. Um 11:30 Uhr wird über dieselben Warnmittel Entwarnung gegeben.
Ablauf und Hinweise für die Bevölkerung
Die Testmeldung erfolgt über mehrere Kanäle gleichzeitig. Neben den Sirenen und Warnapps werden auf den digitalen Stadtinformationsanlagen Testmeldungen angezeigt. Die Stadt weist darauf hin, bei einer Warnung die Radiogeräte einzuschalten und Durchsagen zu beachten. Auch Warnapps geben weiterführende Informationen und Notfalltipps.
So funktioniert das städtische Warnsystem
Erlangen betreibt ein eigenes Konzept zur Warnung der Bevölkerung. In dem bewohnten Stadtgebiet sind 28 Sirenen installiert. Im Gefahrenfall geben die Sirenen einen auf- und abschwellenden Heulton von einer Minute ab. Sobald die Gefahr vorbei ist, folgt ein einminütiger Dauerton als Entwarnung. Ergänzend kann die Feuerwehr mobile Lautsprecheranlagen auf Einsatzfahrzeuge montieren. Diese fahren in festgelegte Warnbezirke und informieren dort mit Text- oder Heulton.
Warnapps und Cell Broadcast
Die Warn-App NINA steht kostenlos in den App-Stores zum Download bereit und liefert ortsbezogene Warnmeldungen, Wetter- und Hochwasserinformationen sowie Verhaltensempfehlungen. Cell Broadcast ist ein anonymes Verfahren, das die Empfangsbereitschaft von Handys in einer Funkzelle nutzt. Dadurch können Mobiltelefone in einem Gefahrengebiet direkt mit einer Warnmeldung erreicht werden, ohne dass eine Registrierung oder personenbezogene Daten notwendig sind.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zum Thema sind auf der Website der Stadt Erlangen verfügbar unter www.erlangen.de/krisenvorsorge. Die Stadt informiert zudem monatlich in der Reihe Vorsorgen für Krisen und Katastrophen über einzelne Aspekte der Krisenvorsorge.
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