Die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Nürnberg und die dualen Systeme informieren am 10. Juni 2026 mit einem Live-Event darüber, wie Abfälle korrekt getrennt werden. Die Veranstaltung in der Karolinenstraße 34 findet von 10 bis 16 Uhr statt und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.
Praktische Angebote vor Ort
In der Fußgängerzone wird ein Showtruck mit einer übergroßen Verpackung als Blickfang stehen. Besucherinnen und Besucher können am Stand ihr Wissen testen, sich am Fragenrad beteiligen und im persönlichen Gespräch klären, welche Abfälle in welche Tonne gehören. Ein Maskottchen namens Trenn-Bär, ein Eisbär in Arbeitskleidung eines Müllwerkers, soll insbesondere Kinder spielerisch an die Materie heranführen.
Die Veranstalter wollen gezielt Unsicherheiten und verbreitete Irrtümer abbauen, die häufig zu Fehlwürfen bei der Entsorgung führen. Vermittelt wird nicht nur die Trennregel, sondern auch, wie Sperrmüll am Wertstoffhof abgegeben werden kann und dass auf Antrag eine kostenlose Abholung möglich ist.
Regionale Beratung und Bildungsarbeit
Die städtische Abfallberatung ist neben dem Aktionstag dauerhaft aktiv. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit Informationskampagnen und Plakaten im gesamten Stadtgebiet präsent. In Kitas und Schulen werden altersgerechte Materialien und Vorträge eingesetzt, um Kinder und Jugendliche für richtige Mülltrennung zu sensibilisieren.
Nach Angaben der Stadt ist das Ziel, möglichst viele Haushalte zu sogenannten Trennprofis zu machen, damit mehr Wertstoffe zurückgewonnen und Ressourcen geschont werden können. Dies sei ein Beitrag zum Umwelt und Klimaschutz, so eine Vertreterin der Stadtverwaltung.
Bundesweiter Kontext der Aktion
Die Veranstaltung in Nürnberg ist Teil der bundesweiten Aktion Deutschland trennt. Die Initiative läuft in den Aktionswochen vom 6. bis 21. Juni 2026 und wird von der Initiative Mülltrennung wirkt gemeinsam mit kommunalen Abfallberatungen, Entsorgungsunternehmen und Handelsunternehmen getragen. Ziel der Partner ist eine bessere Sammelmenge und höhere Qualität bei Verpackungsabfällen, um das Recycling und den Schutz von Klima und Ressourcen zu verbessern.
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