Donnerstag, 15.01.2026

Die faszinierende Welt des höfischen Tanzes: Eine Reise in die Kultur des 18. Jahrhunderts

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Die Ursprünge des höfischen Tanzes reichen bis in die Antike zurück, als rituelle Tänze der alten Ägypter dem Gott Osiris gewidmet waren. Bereits zu dieser Zeit prägten unterschiedliche Tanzstile die Kultur vom einfachen Volk bis zum Adel. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich ein umfangreiches Tanzrepertoire, das stark von der Alte-Musik-Bewegung des 20. Jahrhunderts beeinflusst wurde. Der höfische Tanz zeichnete sich durch eine elegante, gleichzeitig aber auch ungeschickte Ausstrahlung aus, die von körperlichem Kontakt und stilisierten Bewegungen geprägt war. Während bürgerliche Schichten sich weiterhin an ländlichen Tänzen erfreuten, trugen professionelle Tänzer zur Weiterentwicklung der höfischen Tänze bei. Tänze wie der Reihentanz und die Bourrée entstanden in dieser Zeit und spiegeln die vielfältigen Einflüsse wider, die sowohl von den Landbewohnern als auch von exotischen Kulturen wie Indien inspiriert wurden. Diese überlieferten Traditionen bildeten die Grundlage für den höfischen Tanz, den wir heute kennen.

Beliebte Tänze des 18. Jahrhunderts

Im 18. Jahrhundert blühte der höfische Tanz auf und reflektierte die Lebensfreude und Geselligkeit der Höfischen Gesellschaft. Tänze wie die Boisterous Bourrée und die Simple Symphonie, die auch von Peter Hoffmann und Benjamin Britten populär gemacht wurden, prägten die Tanzkultur. Diese historischen Tänze, die sowohl in Ballsälen als auch bei festlichen Anlässen zum Einsatz kamen, vereinten Elemente des Gesellschaftstanzes und des barocken Tanzes. Kreis- und Gassentänze, wie die Contredanse, wurden ebenfalls zu beliebten Ausdrucksformen der geselligen Zusammenkünfte im 17. und 18. Jh. Besonders Tanzgruppen und Tanzpaare führten diese Tänze auf, die nicht nur als Volkstanz, sondern auch als Bühnentanz in Erscheinung traten. Die faszinierende Welt des höfischen Tanzes zog sich dabei durch das gesamte 15. bis 19. Jahrhundert und hinterließ einen bleibenden Eindruck in der europäischen Kultur.

Die Rolle der Bourrée im Barock

Bourrée, ein zentraler Bestandteil des höfischen Tanzes im Barock, stammt ursprünglich aus der Region Auvergne in Zentralfrankreich. Während der Herrschaft von Ludwig XIV. gewann dieser gesellige Gesellschaftstanz an Popularität und wurde Teil der prachtvollen Höfischen Tänze, die die Kulturdynamik der Zeit prägten. Die Bourrée verbindet Elemente verschiedener stehtanztechniken, einschließlich der Suite mit Allemande, Courante, Sarabande, Gigue und Gavotte. Diese rhythmischen Strukturen fördern die Symmetrieebenen und die Eleganz des Paartanzes, die für das höfische Leben charakteristisch waren. Während sie oft als Volkstanz angesehen wurde, erhielt die Bourrée im aristokratischen Umfeld neuen Glanz und wurde zu einem Aushängeschild der französischen Tanzkultur. Der Einfluss dieser Tänze ist bis heute spürbar und spiegelt die gesellschaftlichen Veränderungen des Barock wider.

Einfluss und Verbreitung in Europa

Der höfische Tanz hat seinen Ursprung im 16. Jahrhundert und entwickelte sich maßgeblich durch den Cinquecento-Stil sowie die Tanzmeister wie Caroso und Negri. Diese Tänze prägten die europäische Tanzkultur und beeinflussten den Gesellschaftstanz im 17. Jahrhundert. Bedeutende Persönlichkeiten wie Pierre Beauchamp und Jacques Cordier trugen zur künstlerischen Expertise bei und hinterließen schriftliche Quellen sowie ikonographische Zeugnisse, die den Wandel des höfischen Tanzes dokumentieren. In Versailles fanden unter der Schirmherrschaft von Lully, Rameau und Charpentier zahlreiche Aufführungen statt, die den Bühnentanz revolutionierten. Der Einfluss des ursprünglichen Volkstanzes sowie von Tänzen aus der Antike, zurückreichend bis 5000 v. Chr., spiegelt sich im höfischen Tanz wider, der Elemente von rituellen Tänzen, wie dem ägyptischen Osiris-Tanz, und Reihentänzen aufgreift. Die Entwicklung des höfischen Tanzes zeigt somit eine faszinierende Synthese kultureller Einflüsse.

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