Behörden haben am Wochenende davor gewarnt, zugefrorene Gewässer im Stadtgebiet nicht zu betreten. An mehreren Stellen ist die Eisschicht noch nicht ausreichend dick, ein Betreten wäre lebensgefährlich.
Aktuelle Lage
Die Prüfung der Eisflächen ergab, dass am Dechsendorfer Weiher, am Brucker Seela, am Steinforstgraben, An der Wied und am Neuweiher keine Eisschicht von mehr als 15 Zentimetern vorhanden ist. Nach Angaben der Behörden ist erst ab einer Dicke von mehr als 15 Zentimetern ein gefahrloses Betreten möglich.
Verhalten im Notfall
Sollte jemand ins Eis einbrechen, ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Wichtig ist, den Ort so genau wie möglich zu beschreiben, damit Rettungskräfte schnell finden. Die Behörden weisen darauf hin, dass Kinder die Gefahr häufig noch nicht richtig einschätzen und deshalb besonders gefährdet sind.
Wann die Flächen freigegeben werden
Für eine Freigabe der Eisflächen sind das Amt für Sport und Gesundheitsförderung sowie der Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung zuständig. Diese Stellen geben die Flächen erst frei, wenn die Eisschicht ausreichend dick ist. Erfahrungswerte zeigen, dass dafür mindestens eine Woche mit tagsüber Temperaturen von weniger als minus fünf Grad Celsius und nachts von weniger als minus zehn Grad Celsius nötig ist.
Hinweise für die Öffentlichkeit
Die Behörden bitten die Bevölkerung, die Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten und Kinder sowie Risikogruppen über die Gefahr aufzuklären. Unautorisierte Kontrollen der Eisdicke sollten vermieden werden, da das Betreten von dünnem Eis Menschenleben gefährdet.
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