Der Siemens-Vorstand Cedrik Neike hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung erhalten, obwohl seine Sparte Digital Industries mit schwachen Zahlen zu kämpfen hat. Es wird spekuliert, dass Neike als potenzieller Nachfolger des Siemens-Chefs Roland Busch gehandelt wird.
Die Vertragsverlängerung von Neike erstreckt sich über fünf Jahre bis 2030. Trotz der schlechten Geschäftszahlen in Neikes DI-Sparte sieht der Aufsichtsrat ihn weiterhin als möglichen Kandidaten für die Nachfolge. Kunden halten Bestellungen zurück, und der Absatzmarkt in China entwickelt sich langsamer als erwartet. Im zweiten Geschäftsquartal gab es einen Rückgang beim Auftragseingang und Umsatz.
Die Entscheidung, Neikes Vertrag vorzeitig zu verlängern, deutet darauf hin, dass er innerhalb des Unternehmens als potenzieller Nachfolger des Konzernchefs angesehen wird, trotz der aktuellen Herausforderungen in seinem Geschäftsbereich.