Dienstag, 21.07.2026

Kongresshalle in Nürnberg: Offener Rundgang gewährt Einblick in großen Kulturumbau

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Am Sonntag, 26. Juli 2026, öffnet die Stadt Nürnberg Teile der Baustelle an der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Zwischen 12.30 und 17.30 Uhr können Interessierte einen frei begehbaren Rundgang ohne Anmeldung nutzen, um den Fortgang der Arbeiten und künftige Nutzungsräume zu besichtigen. Ein Abschnitt der Route ist barrierefrei zugänglich.

Route und Einblicke in Bauvorhaben

Die Strecke führt durch Bereiche der aktiven Baustelle und vorbei an bereits genutzten Räumen künftiger Betreiber. Zu den beteiligten Einrichtungen gehören das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, das Staatstheater Nürnberg mit seiner neuen Spielstätte, die Nürnberger Symphoniker sowie die geplanten Ermöglichungsräume. Erstmals wird für Besucherinnen und Besucher erlebbar, wie der Publikumsweg vom Rundbau der Kongresshalle in den neuen Theaterneubau im Innenhof verlaufen soll.

Vor dem Zugang zum Innenhof ist ein Info-Container des Bauunternehmens Georg Reisch GmbH & Co. KG aufgestellt. Dort sind die beiden laufenden Bauprojekte vorgestellt: der Ergänzungsbau für das Staatstheater und der Ausbau im Bestand des Kongresshallen-Rundbaus. Besucherinnen und Besucher sehen Renderings, einen Zeitrafferfilm zum bisherigen Baufortschritt sowie Interviews mit Projektverantwortlichen. Der Container soll künftig montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Kulturelles Programm und Vermittlung

Entlang der Route sind erste künstlerische Beiträge geplant. Mitwirkende sind unter anderem der Opernchor des Staatstheaters und Mitglieder der Orchesterakademie der Nürnberger Symphoniker. Die Indie-Band LionLion eröffnet stellvertretend die Beiträge der Ermöglichungsräume. Im Arkadengang gestaltet das Projekt segment#BRAUCHBAR Installationen, und im Segment 16 ist eine Performance mit Tanz und Stimmen angekündigt, an der ein Jugendtanzensemble sowie Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und des Ohm-Chores beteiligt sind.

Im Foyer auf Level 1 des Dokumentationszentrums erläutern wissenschaftliche Mitarbeitende das Geländemodell, das mit einer Projektion als visuelles Intro der seit Mai im Erprobungsbetrieb befindlichen Dauerausstellung gezeigt wird. Zudem werden die Entwürfe für den Theaterneubau und Pläne zum Ausbau des Kongresshallen-Torsos präsentiert. Im Außenbereich lädt der Künstler Philipp Eyrich mit der interaktiven Lehmperformance Time to Clay zur gemeinsamen Gestaltung ein. Eyrich ist bereits ab Freitag, 24. Juli vor Ort.

Organisation, Eröffnung und weitere Termine

Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr an der Treppe am Eingang des Dokumentationszentrums Reichsparteitage. Zu den Eröffnenden zählen Oberbürgermeister Marcus König, die Bevollmächtigte der Stiftung Kongresshalle Prof. Dr. Julia Lehner und der dritte Bürgermeister Dr. Nasser Ahmed. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Kultur sowie der Projektbaudienststelle stehen während des Rundgangs für Fragen zur Entstehung des Projekts, zum Baufortschritt und zur Erinnerungskultur am historisch belasteten Ort zur Verfügung.

Wegen des Open Walk entfällt an diesem Tag das reguläre Baustellen-Update. Die nächsten Baustellen-Updates finden sonntags um 11 Uhr statt. Das unmittelbar folgende Update ist für Sonntag, 2. August 2026, angekündigt. Wer sich nach dem Rundgang versorgen möchte, kann Angebote von Event Concept und dem Café Arthur im Dokumentationszentrum nutzen.

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